LAB I

Ein doppelter Fullrange Balanced Armature-Treiber sorgt für wuchtige Bässe. Er befindet sich in einem mittels 3D-Drucker erzeugten Gehäuse aus Titan 64. Dessen Bauform ermöglicht eine wirklichkeitsgetreue Musikwiedergabe und dämpft unerwünschte Vibrationen.

< Über die LAB-Baureihe>
“Etwas bisher nie Dagewesenes zu schaffen” – so lautet das Motto der als die Lab (Labor)-Baureihe von final audio design in Kürze auf den Markt kommende außergewöhnliche Produktpalette.

Besondere Eigenschaften

  Der BAM-Mechanismus erzeugt Basstöne und einen Stereo-Raumklang

Aufgrund seines Designs treten beim Fullrange Balanced Armature-Treiber, bei dem der Schall durch die Aktivierung der Armatur ausgesendet wird, einige Probleme auf.

  Doppelter Fullrange Balanced Armature-Treiber

Durch die doppelte Verwendung des ursprünglichen Fullrange Balanced Armature-Treibers von final audio design haben wir wuchtige Bässe erreicht.

  Titan-64-Gehäuse vom 3D-Drucker

Mittels 3D-Drucker erzeugte Formen entstehen nicht einfach per Knopfdruck. Ein breitgefächertes Knowhow ist besonders dann notwendig, wenn es um Formteile aus Metall geht. An jeder Stelle im Prozess wird detailliertes Wissen quantifiziert und angehäuft. Für die Entscheidung, wie und in welcher Rangfolge dieses Knowhow kombiniert wird, ist dann jedoch die Intuition eines handwerklichen Meisters notwendig. Anstatt handwerkliches Können überflüssig zu machen, erfordert die Formgebung von Metall mittels eines 3D-Druckers spezielle Fachleute, die man als digitale Handwerksmeister bezeichnen könnte. Sie müssen über die zu erzeugenden Ausgabedaten nachdenken und dabei die Form des fertigen Produktes, die Kosten, die Präzision, die Glattheit der Oberfläche sowie einige weitere Aspekte berücksichtigen. Wir haben zahlreiche Prototypen ausprobiert, um hier die besten Ausgabedaten für das Gehäuse zu erreichen.

Die Endbehandlung der Oberfläche ist ebenfalls nicht einfach. Der 3D-Drucker strahlt Metallpulver mit einem Laser auf eine extrem kleine Fläche, lässt es dort immer wieder schmelzen und erhärten, bis die gewünschte Form entsteht. Daher ist die Oberfläche durch die von der Laserstrahlung hinterlassenen Spuren zerklüftet und rau. Das Aufpolieren dieser Stellen erfordert genau soviel Knowhow wie die Formung der Teile selbst. Man dachte, dass eine Präzisions-Politur ohne Veränderung des Produkts nicht möglich sei. Durch die Kooperation mit einem Federführer für speziell verarbeitete Metalle konnten wir handwerkliche Fähigkeiten in vielfältiger Weise kombinieren und erhielten ausgehend vom Produkt des 3D-Druckers eine schön polierte Oberfläche für das Gehäuse aus Titan 64 (normalerweise ein schwierig zu polierendes Metall).

  Original-Ohrpolster – zwei Arten zur Auswahl

Der dünne Teil des Silikon-Ohrpolsters, das den Gehörgang abdichtet, schwingt bereitwillig mit. Je mehr die Abdichtung verstärkt und die Schallabschirmung erhöht wird, desto größer ist der Einfluss der Resonanz. Basstöne aus der Resonanz der Ohrpolster hallen ständig träge nach, wodurch die Lebhaftigkeit der Musik untergraben wird. Schließlich haben wir über 100 Muster erzeugt und jenes Ohrpolster ausgewählt, welches die natürlichste Basswiedergabe ermöglicht. Wir legen sowohl Typ A mit einer starken Schallabschirmung als auch Typ B mit der geringen Resonanz bei, so dass der Kunde selbst entscheiden kann, welches Ohrpolster er bevorzugt.

  Edelstahl-Maschenfilter + Akustik-Dämpfer

Mittels Edelstahl-Maschenfilter und Akustik-Dämpfer haben wir ein Gleichgewicht zwischen mittleren und hohen Tönen erreicht.

  Original-Flachkabel reduziert “Berührungsgeräusche”

Eine erhöhte Flexibilität und Dicke des Kabels vermindert die Berührungsgeräusche.